Wachtel-Update

Wir haben seit ein paar Wochen Wachtelküken bei uns zu Hause. Diese sind aber nicht von unseren eigenen Wachteln, sondern von einem Züchter noch in den Eiern geschickt worden. Die bestellten Eier haben wir in einen Motor-Brüter gelegt. Der Motor-Brüter ist dafür da, dass die Wachteleier nicht zu kalt werden, und zur Aufbewahrung der Eier. Er simuliert das Brüten einer Wachtel. Zuerst muss man die Wachteleier in Reihen hineinlegen. Die Eier müssen dann erstmal zwei Wochen ungestört in dem Motor-Brüter liegen. Ab und zu muss man dann immer mit einer Spritze etwas Wasser hineinspritzen, damit die Luftfeuchtigkeit konstant bleibt.

Nach einer Zeit schlüpfen dann auch die ersten Wachtelküken. Es ist immer sehr interessant, bei dem Schlüpfen der Wachteln zuzuschauen. Man hat manchmal aber auch das Pech, dass manche Wachteln sich beim Schlüpfen verletzen oder bei der Geburt schon zu schwach sind. Nach dem Schlüpfen bleiben sie noch ein paar Stunden in dem Brüter, damit sie sich erst noch ein bisschen berappeln. Dann werden sie in einen kleinen Stall gesetzt. In dem Stall steht eine Wärmeplatte, wo sich die kleinen Wachteln aufwärmen können. Am Anfang bekommen die Kleinen aber noch kein richtiges Wachtelfutter, sondern nur kleine Mohnkörnchen. Und in einer nicht tiefen Schale haben sie auch etwas Wasser. Der Stall wird am Anfang noch nicht mit Streu ausgelegt, sondern zuerst mit ein paar Rollen Papier. Dann sitzen die Wachteln so lange in dem Stall, bis ihr Gefieder fertig gewachsen ist, dann kommen sie raus in eine Voliere und dort bleiben sie dann das ganze Jahr über.

 

Ich hoffe euch gefällt der Artikel und ihr interessiert euch jetzt auch noch mehr für Wachteln!

 

von Anneke

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