Buchzusammenfassung und Kritik zu Thoms Bericht

In dem Buch geht es um den Jungen Thom, der der Protagonist des Buches ist und als Ich-Erzähler sehr einfühlsam seine Kindheit und Jugend schildert. Denn Thom wird in der Schule von den anderen Klassenkameraden wegen seiner roten Haare und seiner vielen Sommersprossen oft gehänselt. Seine Eltern meinen, er müsse lernen, Probleme und Konflikte selber zu lösen. Sein Vater ist ein strenggläubiger Pastor, der seine Kinder, und gerade Thom, da er mehr Ärger macht als seine jüngeren Geschwister, schlägt. Er sieht darin die gewollte Züchtigung und Gerechtigkeit Gottes. Als seine Eltern sich trennen, wird er als Einziger zu seinem Onkel geschickt, der ihn auch durch Prügel für seine Fehler bestraft. Nach einer Weile schickt auch sein Onkel ihn weg ins Heim, was Thom sogar als angenehm empfindet, da er dort keiner Prügelstrafe ausgesetzt ist.

Doch Thoms Vater holt ihn nach einer Weile auch von dort wieder weg, nämlich zu sich nach Hause zurück. Dort geht es so weiter wie zuvor, er wird von seinen Mitschülern und seinem Vater verprügelt und seine neue Stiefmutter mag ihn auch nicht.

Im Laufe der Geschichte findet Thom ab und zu wieder Freunde, die er im Laufe der Handlung wieder, immer aus unterschiedlichen Gründen, verliert. Für Thom erscheint die Welt oft wie ein hoffnungsloser Ort, bis er sich die große Frage stellt, ob er seine Unabhängigkeit wagen soll und sich endlich von seiner Familie und vor allem von seinem Vater losreißen soll. So beschließt er irgendwann eigenständig – nur noch lange Kleidungsstücke zu tragen, die er sich von seinem eigenem Taschengeld kauft …

Dieses sehr gelungene Buch eignet sich vor allem für Leser, die gerne sehr emotionale, persönliche, einfühlsame und bewegende Geschichten lesen.

Außerdem ist das Buch mit dem Deutschen Jugendbuchpreis und Buxtehuder Bullen im Jahr 1973, dem Erscheinungsjahr, ausgezeichnet worden und basiert auf den eigenen Erfahrungen des Autors Tilman Röhrig.

Für alle weiter Interessierten: Hier erscheint demnächst noch ein Bericht über eine Autorenlesung Röhrigs in Celle am 5.9.18!

 

von Karen Heuer

  1. Nele sagt:

    Ich finde, dass du die Zusammenfassung sehr schön formuliert hast, sodass man einen guten Einblick in das Buch bekommt.

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